8Jul/140

Tag7 – Alte Bekannte

Langsam wurde die Zeit knapp. Nur noch einen Tag würde das Portal in die Vergangenheit zugänglich sein, und sich dann für immer schließen. Nervosität machte sich im Lager breit, wir hatten zwar erfolgreich und glorreich alle Teile unserer Zeitmaschine zurückerobert, doch funktionstüchtig war sie noch lange nicht.

Professor Flobastus, der Erfinder der Zeitmaschine war unauffindbar und die Superhelden hatten wenig Ahnung von Verquantelungsantrieben und Protonenzerstäuberturbinen. Wie sollten wir die Maschine nur zum Laufen bringen?

Glücklicherweise hatte Nomäd der Helfer, der dem Professor schon ewig bei seinen verrückten Experimenten assistierte, Flobastus Arbeit immer gut beobachtet und viel gelernt.

Plötzlich vor Selbstbewusstsein strotzend, übernahm er das Kommando. Man erkannte den schüchternen Assistenten gar nicht wieder ohne seinen hinkenden Gang und seinem Stottern. Immer wieder ließ ein verrücktes Kichern hören, das so gar nicht zu ihm passte wollte.

Wir schufteten alle gemeinsam, Stück für Stück setzten wir zusammen und bald fehlte nur noch ein Teil. Feierlich setzte Nomäd den Raumzeitspalter in den Schaltkreis und ließ ein lautes Lachen hören. Ein Knall, viel Rauch und weg war er. Die Maschine mit ihm.

Ausweglose Situation? Nicht für unsere Helden und Heldinnen. Sie ließen sich nicht unterkriegen und absolvierten unter der Aufsicht der ältesten und erfahrensten Gruppe ein letztes Training.

Am Abend war es so weit, jeder konnte die Früchte seiner Ausbildung präsentieren und Vorführen. Mitten in dem Spektakel knallte es wieder laut. War Nomäd zurückgekehrt um uns doch zu helfen?

Eine schwarze Rüstung und ein langer Zauberhut mehr konnten wir in dem Rauch nicht erkennen. Wer waren diese 2 Gestalten, die ganz eindeutig aus ferner Vergangenheit stammen mussten.

Der Rauch lichtete sich und wir erblickten 2 bekannte Gesichter: Niemand geringeres als Flobus der Bärtige, der legändere Zauberer und Markus Stahlherz, der Schwarze Ritter von Faucha (Faucha unserer mittelalterliches Dorf, das Thema letztes Jahr, klingetlts?) standen da im Nebel, einer überraschter als der andere. Von Nomäd dem Dämon (ja Nomäd Rückwerts gelesen gibt Dämon, was für ein Schock der brave Helfer war der größte Schurke von allen) hatten die 2 wenig übrig gelassen. Korthose, Brille und Jacket mehr waren von dem Übeltäter nicht vorhanden.

Da es schon spät war (Zeitreisen nach Einbruch der Dunkelheit sind nach Paragraph 14 des Abkommens über Außerkraftsetzung der Naturgesetze, strengstens untersagt.) Verschoben wir die Rückreise auf den nächsten Morgen und feierten stattdessen ausgelassen unseren Triumpf.

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8Jul/140

Tag6 – Alles verkehrt

Auf geht´s in die Disco, um 7.30h in der Früh. Und die Schinken-Käse-Toaste zum Frühstück? Die sollten doch unser Abendessen sein. Irgendwas war hier im Superheldenquartier gewaltig faul. Langsam wurde uns die Bedeutung des Zauberspruchs der Hexe klar, sie hatte unseren Tag umgedreht. Gehörig verwirrt waren unsere Helden und Heldinnen, doch langsam aber sich gewöhnten wir uns an die merkwürdigen Zustände. Ganz klar wir mussten etwas unternehmen, die größte Angst war eindeutig Müsli zum Abendessen vorgesetzt zu bekommen.

Die Heldinnen und Helden verbrachten den Nachmittag mit sportlichem Kräftemessen unterstützt von jeweils einem Superhelden. Einige epische Duelle wurden sich geliefert. Beinahe hätten wir durch den Spaß unsere verzwickte Situation vergessen doch Als die Morgenstunden immer näher rückten fassten wir uns wieder und heckten einen Plan aus um die Ordnung wieder herzustellen. Wie bekämpft man einen mächtigen Zauberspruch? Ganz richtig, mit einem noch mächtigerem. Also reimten wir munter drauf los und dichteten ganze Balladen. Doch mussten wir uns auf kurze und prägnante Zeilen beschränken und ehe wir uns versahen war es Zeit fürs Frühstück. Müsli am Abend ist doch gar nicht so schlecht wie man meint und wer kann schon einem Marmeladebrot wiederstehen, egal zu welcher Tageszeit. Die große Hürde, das Frühstück, war also geschafft. Nun mussten wir nur noch den Zauber durchbrechen. Unsere mit vereinten Kräften erdichtete Verse taten ihre Wirkung und es ward augenblicklich Abend. Von unserem Triumpf überwältigt zündeten wir ein imposantes Feuer und vergnügten und mit Gesang und Musik. Und für die denen das Müsli zu Abend doch nicht gemundet hatte gab es herrliche Würstel am Spieß.

Was für ein Tag. Schön langsam kann uns nichts mehr überraschen.

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3Jul/140

Tag3 – Schlechtes Wetter, großer Sieg

Voller Vorfreude auf große Taten, schlüpften  die kleinen Heldinnen und Helden aus ihren Schlafkojen, doch wir mussten feststellen, das Wetter in der Zukunft ist unberechenbar (Klimaerwärmung, Treibhauseffekt und Vieles mehr). Zeitstürme, spontane schwarze Löcher und gelegentliches Ausbleiben der Gravitation machten es uns unmöglich das Hauptquartier zu verlassen. Wir vertrieben uns die Zeit mit Gemeinschaftsspielen, wie 4D-Menschärgere dich nicht, Fermionen-Beschleuniger- Doppelschach, (in der Zukunft hat alles ausgefallene oder auch sinnfreie Namen) und  so manchem anderen. Mit unserem neu gestärkten Gruppengefühl konnte uns auch das schlechte Wetter nicht die Laune verderben.

Nachdem wir uns die Bäuche vollgeschlagen und das Hauptquartier auf Vordermann gebracht hatten, wollten wir dem mysteriösen Treiben vor den Stahltüren unseres gut geschützten Lagers auf den Grund gehen. Schließlich sind schwarze Löcher auch im 25. Jahrhundert ein Grund zur Sorge. Mit Taschenlampen und Fackeln bewaffnet, erkundeten wir die Umgebung in der Dunkelheit. Die Verursacher des Übels waren bald enttarnt: Mutanten-Roboter mit 5 Armen (wer sonst?!)

Gegen diese gefährlichen Gegner konnten wir natürlich nur unsere erfahrensten Helden und Heldinnen antreten lassen. Die Übrigen hielten im Hauptquartier die Stellung.

Wir folgten unserem Feind bis tief in den finsteren Wald, doch dort setzte das Magnetfeld der Schurken unsere Scheinwerfer außer Kraft. So entstand ein lang erbitterte Kampf in der Finsternis, von dem es wenig zu berichten gibt, schließlich war es wie gesagt stock finster.

Doch unsere Helden und Heldinnen blieben siegreich und stellten die altbekannte Ordnung wieder her. Eine mitternächtliche Stärkung hatten wir alle bitter nötig. Wieder aufgewärmt  ließen wir den Kampf Revue passieren und lachten über den Selbstzerstörungsmechanismus der Roboter. Schon bald übermannte uns jedoch die Müdigkeit und wir schlummerten zufrieden ein.

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3Jul/140

Tag5 – WENN HEXEN HINTER HEXEN HEXEN……. WIE GEHT DER SPRUCH NOCH GLEICH?

Friedlich, nichts Ahnend, den Schlaf noch in den Augen saßen wir beim allmorgendlichen Frühstück. Auf einmal gingen sämtliche Lichter aus. Die Energie war futsch. Ganz klar da konnte nur die böse Super Rafizia dahinterstecken (Raffiniert). Sie hatte unsere Energietransformatoren und Turbokondensatoren lahmgelegt. Feige war sie aus dem Lager geflohen. Doch wir nahmen die Verfolgung sofort auf. Vier Teams wurden zusammengestellt und folgten verschiedensten Hinweisen quer durchs Gelände. Weder Stacheldraht noch Kuhfladen konnten uns aufhalten. (Die Kühe in der Zukunft sind übrigens grün! Wir haben uns auch gewundert).

Die Hexe war bald gefunden, doch so leicht nicht geschlagen. Tränke mussten wir brauen, Hexentänze studieren und Zauberschwüre erfinden. Mit vereinten Kräften gelang es uns schließlich, doch sie sprach noch einen schrecklichen Fluch über uns: „Vorne sei hinten, ich dreh die Zeit um, bla bla meine Rache wird schrecklich sein.“ (Genauer wissen wir’s auch nicht, wer kann in der Zukunft schon Latein.)

Den Sieg mussten wir ordentlich feiern. Unsere Energie war wieder da und so drehten wir die Scheinwerfer und Verstärker auf und tanzten in die Nacht hinein.

Nur dieser komische Spruch der Hexe macht uns Sorgen. Kann den hier wirklich niemand Latein?

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3Jul/140

Tag4 – LINKS ZWO DREI VIER

Etwas länger durften wir heute in den Kojen verweilen. Schließlich war der gestrige Tag beschwerlich und auch Superhelden brauchen Schlaf. Gut gestärkt nach einem heldenhaften Frühstück (Nutellabrot, das Frühstück der Champions) rüsteten wir uns für eine lange Wanderung.

Da ein Sonnenbrand jeden Superhelden verwundbar und schwach aussehen lässt, cremten wir uns gehörig ein. Bis ins Tal marschierten wir, um an einem geheimen Trainingsort an unseren Fertigkeiten zu feilen.

Zurück im Hauptquartier erprobten die ältesten Superheldenlehrlinge ihr Kräfte im Sparring mit ihren Lehrmeistern. Die gefährlichste, unfairste und denkbar brutalste Disziplin die sich ein Mensch im 25. Jahrhundert nur vorstellen kann (oder auch können wird werden konnte, nach der Rechtschreibreform 2015 ist hier schließlich das Futur 4 zu verwenden) wurde ausgewählt: FUSSBALL.

Nach einem spannenden Match unterlagen die Lehrlinge 5:4. Doch es war eine knappe Sache.

Als die Sonne ihren Kampf gegen den Mond verloren hatte, überkam uns die Spielsucht. Bei Roulette, Poker, Black Jack, UNO und Co. konnten unsere Helden und Heldinnen ihre Goldbohnen aufs Spiel setzten. Leckerster Süßkram wurde ebenfalls feilgeboten. Nachdem auch der Letzte von uns Pleite gegangen war wurde es eindeutig Zeit fürs Bett.

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30Jun/140

Tag2 – Bombige Späße

Schon zu früher Stunde waren unsere Helden auf den Beinen, voller Tatendrang, sich einen Namen zu machen. Doch was wäre ein Superheld ohne ein ordentliches Kostüm? So machten wir uns, mit Schere und Kleber bewaffnet, auf und schneiderten uns Verkleidungen zum Schutze unserer Identität. Die gilt es als Superheld wie Superschurke unbedingt geheim zu halten.

Frisch gestärkt mussten wir feststellen, dass der berüchtigte Schurke Mr. Bombastic wieder sein Unwesen treibt. Und das ausgerechnet in unserem Laustropolis. Echte Superhelden gehen einer Konfrontation nie aus dem Weg, so kam es zu einem epischen Kampf, von dem noch lange berichtet werden wird.

Auch die kreative Ader wurde geschult, bei theatralischen Spielen und Improvisationstheater.

Nach so viel Kampf und Training, mussten auch Superhelden einmal abfeiern. So wurde kurzerhand unser Hauptquartier zur Disco umfunktioniert. Nun schlafen die Superhelden-Anwärter den Schlaf der Erschöpften.

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29Jun/140

Tag1 – Gefangen in der Zukunft

Voller Schreck mussten wir mitansehen, wie der Hyperverquantelungsantrieb unserer Zeitmaschine mit lautem Karacho in sieben Teile zerbarste. Wir fanden uns in das Jahr 2426 katapultiert. In der futuristischen Stadt LAUSTROPOLIS haben Superhelden das Sagen. Aber wo es Helden gibt, sind auch Schurken nicht weit. Nur mit der Hilfe unserer jungen Superhelden in Ausbildung kann es uns gelingen, die Zeitmaschine zur rechten Zeit wieder zusammen zu bauen. Sieben Tage bleiben uns, dann schließt sich das Zeitportal wieder, werden wir es rechtzeitig schaffen? Nach einem kurzen Kennenlernen erprobten wir gleich unsere Kräfte in einem spannenden Völkerballmatch. Wie es der Brauch unter Superhelden ist, werden beim ersten Treffen Würschtln und Semmeln verspeist. So gestärkt trotzten wir dem Gewitter und vertrieben uns die Zeit mit Scharade und Rätselraten. Müde sind die Heldinnen und Helden des Tages ins Bett gefallen und träumen von den großen Taten die sie noch vollbringen werden.

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6Jul/130

Tag 7 – Spiele für das Volk

Faucha erstrahlt dank unserer ritterlichen RekrutInnen endlich wieder in altem Glanz! Wohlstand und Frieden sind wiederhergestellt! Wie könnten wir diesen Triumph des Mutes und der Tapferkeit besser feiern als mit einem Sportturnier? Vier Gilden traten im Staffellauf, Weitwurf und Ballspiel gegeneinander an und am Ende gab es mit den Feuerrittern und den Sonnenschwertern zwei glückliche siegreiche Teams.

Wie uns die Zeichen am Firmament jedoch deuten, wird es Zeit für unsere Edeldamen und Edelherren, weiterzuziehen und in anderen Ländereien für die Verbreitung der Tugenden Fauchas zu sorgen. Bevor wir diese Reise aber antreten, sollte es noch ein letztes rauschendes Fest in der Ritterstube geben, wo wir bei Gesang, Schauspiel, Tanz, Schaukämpfen und Fressgelagen den letzten gemeinsamen Abend genossen. Wir gingen mit dem frohen Gefühl, gemeinsam viel erreicht und dabei auch noch unverschämt viel Spaß gehabt zu haben, zu Bett.

Jungscharlager 2013 - Tag 7

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5Jul/130

Tag 6 – Beutel gefüllt, Beutel geleert

Den heutigen Tag widmeten wir dem Güterverkehr und nutzten ihn dazu, ordentlich Gold in unsere Beutel zu spülen. Zuerst produzierten wir wertvolle Handelsgüter in der der Steinschleiferei und der Stofffärberei. Am Nachmittag zogen wir uns in unseren Gilden zurück und genossen die Gemeinschaft in der kleinen Runde. Als die Stoffe getrocknet und die Schmuckstücke poliert waren, eröffneten wir einen Markt, auf dem lebhaft und lukrativ um jedes Goldstück gefeilscht und bald kreative Dienstleistungen zur Maximierung des Profits erdacht wurden. Als alle Beutel unserer Edeldamen und -herren  gut gefüllt waren, machten sie sich daran, das sauer verdiente Gold im Casino auszugeben. Zwischen Poker, Black Jack und Roulette labten sie sich an der gut bestückten Ausschank. Am Abend fielen wir mit leeren Beuteln, aber voller schöner Eindrücke in die Federn.

Jungscharlager 2013 - Tag 6

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4Jul/130

Tag 5 – Erkundung der umliegenden Ländereien

Wir haben es uns inzwischen schon sehr schön in unserer Burg gemacht, doch ist es sicherlich weise, auch einmal die nähere Umgebung zu erkunden. So brachen wir am morgen auf, um von unserer Anhöhe aus das Tal zu erkunden. Im schweiße unseres Angesichts erreichten wir unser Ziel und konnten einiges an Vorräten sicherstellen, bevor wir nach einer entspannten Ruhepause den Weg zurück nach Faucha antraten.

Dort wartete bereits das nächste Abenteuer auf uns. Es ging das Gerücht um, dass ein schrulliger Ritter einen Schatz hütete, den wir mit etwas Überredungskunst an uns reißen könnten. Wenig überraschend waren unsere Retterinnen und Ritter letztendlich siegreich.

Als der Abend und mit ihm ein eindrucksvolles Gewitter über uns hereinbrach, zogen wir uns in unsere Ritterstube zurück und frönten dem Schauspiel. Wir stellten gemeinsam in wechselnder Besetzung die Komödie rund um Prinzessin Kunigunde, die von ihrem Vater in einem Turm eingesperrt wird, dar. Danach bat der schwarze Ritter noch zum Tanz in seiner schummrigen Nebelhöhle, und es wurde ein ausgelassenes, stampfendes Fest.

Jungscharlager 2013 - Tag 5

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